
Zukünftig loggt ihr euch über die Seite nrw.telli.schule ein!
Beim ersten Login begrüßt euch dieses Willkommens-Fenster mit Informationen. Lest sie euch gut durch.
Nun seid ihr bei Telli angekommen. Nachfolgend noch ein kurzer Überblick.
telli ist ein datenschutzkonformer KI‑Chatbot für den Schulunterricht. Er unterstützt Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler bei der Unterrichtsgestaltung und beim Lernen, zum Beispiel mit Erklärungen, Arbeitsblättern, Unterrichtsideen und Lernhilfen. telli wird vom FWU, dem Medieninstitut der Länder, entwickelt und betrieben und arbeitet so, dass Datenschutz und pädagogische Eignung im Mittelpunkt stehen. Der Chatbot liefert altersgerechte, sachliche Antworten und hilft beim Finden von Materialien und Methoden – ersetzt aber nicht die pädagogische Verantwortung von Lehrkräften.
Login über nrw.telli.schule
Mehr Infos unter telli.schule
Sogenannte Large Language Models (LLM, etwa: großes Sprachmodell) sind Systeme künstlicher Intelligenz, die in einem für Menschen unvorstellbarem Umfang Sprachen analysiert und in Daten zerlegt. Diese Datenmenge nutzt ein LLM dann, um Anfragen von Nutzern (prompts) zu ‘verstehen’ und dann eine passende Antwort darauf zu generieren.
‘Verstehen’ ist hierbei mit Vorsicht zu genießen. Zwar hat sich seit Joseph Weizenbaums Chatbot “Eliza” in den 1960ern einiges getan, nichtsdestotrotz muss man sich eine Tatsache stets vor Augen führen: LLMs verstehen nicht, was wir sagen und was sie uns sagen! Alle Antworten basieren auf statistischen Wahrscheinlichkeiten, berechnet auf Grundlage der vorher erwähnten ausgewerteten Daten. Dieses Sprachkonstrukt ist dabei unglaublich Präzise und lässt die KI fast menschlich wirken – aber eben nur fast.
Eine sehr gute Erklärung der Funktionsweise findet man bei der Maus. In der 6-minütigen Episode “Wie schreibt eine KI Texte” wird das Prinzip anschaulich demonstriert und zeigt, warum KI zwar ein hervorragendes Werkzeug ist, aber der menschliche Nutzer trotzdem weiter seine eigene Intelligenz nutzen sollte.
telli unterstützt Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler im Alltag: Du kannst damit Unterricht vorbereiten, Materialien erstellen und differenzieren – zum Beispiel Erklärungen, Schritt‑für‑Schritt‑Lösungen, Aufgaben in verschiedenen Niveaustufen, Arbeitsblätter, Quizfragen oder Reflexionsimpulse. telli hilft bei der Ideensuche für Methoden, Experimente und Projekte, beim Formulieren von Arbeitsaufträgen und beim Überarbeiten von Texten. Schülerinnen und Schüler können mit telli üben, Verständnisfragen klären, Zusammenfassungen erstellen, Vokabeln trainieren und sich auf Prüfungen vorbereiten. Außerdem unterstützt der Chatbot bei Recherche und Strukturierung von Themen. Alle Vorschläge sind als Unterstützung gedacht: Du prüfst Inhalte fachlich und pädagogisch und passt sie für deine Lerngruppe an.
Achtung: Schreibe niemals personenbezogene Daten von SuS und anderen dritten in telli oder andere LLMs. Dies stellt einen schweren Datenschutzverstoß und ein Dienstvergehen dar!
Ja. telli wurde speziell für Schulen entwickelt und stellt Datenschutz sowie den Schutz der Privatsphäre in den Mittelpunkt. Der Chatbot wird vom FWU, dem Medieninstitut der Länder, betrieben und arbeitet datensparsam: Es werden nur die Informationen verarbeitet, die für die jeweilige Anfrage nötig sind. Es gibt keine Werbung und keine Profilbildung zur Überwachung von Nutzerinnen und Nutzern. Inhalte sind pädagogisch ausgerichtet; Sicherheitsmechanismen und Moderation helfen, unangemessene oder riskante Inhalte zu verhindern. Du behältst die Kontrolle darüber, was du teilst.
Wichtig ist dennoch: Gib keine sensiblen personenbezogenen Daten ein und prüfe Vorschläge fachlich. So unterstützt dich telli sicher im Unterricht, ohne die pädagogische Verantwortung von Lehrerinnen und Lehrern zu ersetzen!
Dann lass es bleiben. Aber dann verzichtest Du auf einen Werkzeugkoffer, der Deinen Alltag spürbar erleichtern kann. Du verzichtest auf schnelle Differenzierung von Texten, auf Impulse für Unterrichtseinstiege, auf Hilfe beim Formulieren von Elternbriefen oder Erwartungshorizonten. Du verzichtest auf Unterstützung bei der Strukturierung von Unterrichtsentwürfen und auf präzises, zeitsparendes Feedback. Vor allem aber verzichtest Du darauf, ein Werkzeug zu verstehen, das Deine Schüler:innen längst nutzen. KI ersetzt keine pädagogische Professionalität. Sie ersetzt weder Beziehung noch Fachkompetenz. Aber sie kann entlasten, inspirieren und Perspektiven erweitern. Wer sie kategorisch ausschließt, schließt auch ihre Möglichkeiten aus.
Beispiel folgt
Beispiel folgt
Beispiel folgt
Beispiel folgt